Geröstete Blaukrautspalten mit Walnuss und Granatapfelkernen

Gerösteter Rotkohl mit Walnuss und Granatapfel

Auf dem Blech geröstet

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen, ein Blech mit Backpapier belegen. Die Rotkohlhälfte eventuell von äußeren welken Blättern befreien und mit einem schweren Messer in 4 Längsspalten schneiden. In diesem Fall entfernt man den Strunk nicht, damit die Spalten zusammenhalten.

Die Rotkohlspalten auf das Blech legen, mit Meersalz würzen und etwas Olivenöl darüber sprenkeln. Als Beilage dazu schäle ich zwei Kartoffeln und versehe diese mit eng gesetzten Einschnitten. Wie das ganz einfach geht, lesen Sie hier. Alles ca. 45 Minuten im Ofen backen, die Rotkohlspalten nach der Halbzeit wenden.

Fruchtig-nussiges Topping

Inzwischen die Walnüsse grob hacken und in einem Pfännchen bei schwacher Hitze rösten. Anstelle der Walnüsse gehen natürlich auch Pekannüsse, Haselnüsse, Mandel o.Ä.

Die Granatapfelkerne auslösen. Falls Sie keinen Granatapfel haben, können Sie auch Orangenfilets oder Mandarinenstückchen nehmen.

Die Orangenhälfte heiß abwaschen, abtrocknen und die Schale mit einem Zestenreißer in feinen Spänen abziehen. Die Orangenhälfte auspressen und den Saft mit der Orangenschale, Salz und Pfeffer oder Chiliflocken würzen. Die Granatapfelkerne unterrühren.

An Koriandergrün scheiden sich die Geister, man liebt oder hasst es. Falls Sie es verwenden, den Koriander waschen, die Blätter abzupfen, grob hacken und dazugeben. Falls Sie bei Gästen nicht sicher sind, servieren Sie das Koriandergrün in einem separaten Schälchen dazu.

Es ist angerichtet

Die Rotkohlspalten auf zwei Tellern anrichten. Die gerösteten Walnüsse aufstreuen und die Granatapfelmischung mit einem Esslöffel darüber verteilen.

Falls verwendet, den Granatapfelsirup in feinen Schlieren darüber träufeln. Stattdessen könnten Sie auch je 1 TL Honig darüber träufeln.

Passt wozu?

Die gerösteten Rotkohlspalten schmecken mit auf dem Blech mitgebackenen Hasselback-Kartoffeln als vegetarisches Hauptgericht oder als Beilage zu Enten- oder Gänsebraten oder zu Wildrichten.

Welche Lebensmittelreste werden gerettet?

Rezept

2 Personen 15 Minuten 45 Minuten Anfänger Druckvorlage
  • 1/2 Rotkohl/Blaukraut (ca. 600 g)
  • Meersalz
  • Olivenöl
  • 8-10 Walnusshälften
  • 2-3 EL Granatapfelkerne
  • 1/2 Bio-Orange
  • Pfeffer/Chiliflocken
  • Koriandergrün (nach Belieben)
  • ca. 2 TL Granatapfelsirup (nach Belieben)
  1. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen, ein Blech mit Backpapier belegen. Die Rotkohlhälfte in 4 Längsspalten schneiden und diese auf das Blech legen. Mit Meersalz würzen und etwas Olivenöl darüber sprenkeln. Ca. 45 Minuten im Ofen backen, nach der Halbzeit wenden.
  2. Inzwischen die Walnüsse grob hacken und in einem Pfännchen bei schwacher Hitze rösten. Die Granatapfelkerne auslösen. Die Orangenhälfte heiß abwaschen, abtrocknen und die Schale mit einem Zestenreißer in feinen Spänen abziehen.
  3. Die Orangenhälfte auspressen und den Saft mit der Orangenschale, Salz und Pfeffer oder Chiliflocken würzen. Die Granatapfelkerne unterrühren. Falls verwenden den Koriander waschen, die Blätter grob hacken und dazugeben.
  4. Die Rotkohlspalten auf zwei Tellern anrichten. Die Walnüsse aufstreuen und die Granatapfelmischung mit einem Esslöffel darüber verteilen. Falls verwendet, den Granatapfelsirup in feinen Schlieren darüber träufeln. Guten Appetit!

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