Scharfe Kürbissuppe mit gerösteten Kokoschips

Scharfe Kürbis-Kokos-Suppe

Mit Schale oder ohne

Für Suppe oder Püree muss man einen Hokkaido-Kürbis nicht schälen. Den Kürbis also nur gründlich waschen, halbieren und die Kerne und Fasern herauskratzen. (Schorfige Schalenfehler einfach abschneiden oder mit einem Sparschäler entfernen. Man glaubt es ja oft nicht, wegen welcher Kleinigkeiten Gemüse für den regulären Handel ausgeschlossen wird.) Anschließend die Hälften grob würfeln.

Die Zwiebel, den Knoblauch und den Ingwer schälen und fein hacken. Wenn gerade keine Zwiebeln im Haus sind, gehen natürlich auch Schalotten oder der helle Teil von Frühlingszwiebeln (den grünen Teil können Sie dann, fein geschnitten, anstatt des Koriandergrüns auf die fertige Suppe streuen). Anstelle von frischem Ingwer ginge zur Not auch getrocknetes Ingwerpulver.

Die Chili längs aufschneiden, die Samen entfernen und die Hälften fein schneiden. Die frische Chili lässt sich gegebenenfalls durch Chiliflocken oder Cayennepfeffer ersetzen.

Ab in den Suppentopf

Das Öl in einem Topf erhitzen und Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Chili darin bei mittlerer Hitze anbraten. Den Kürbis dazugeben und kurz mitbraten.

Wenn der Kürbis nach 2-3 Minuten leicht angeschmort ist, mit Kokosmilch und Gemüsebrühe ablöschen. Das Ganze aufkochen und zugedeckt ca. 15 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis ganz weich ist.

Für das Topping

Während die Suppe köchelt, die Kokoschips in einem Pfännchen bei schwacher Hitze goldbraun rösten. Wer von der Weihnachtsbäckerei noch Kokosflocken im Vorrat hat, kann auch 2-3 EL davon verwenden.

Das Koriandergrün waschen, trocken schütteln und die Blätter abzupfen.

Die Suppe mit dem Stabmixer fein pürieren und mit Salz und Limetten- oder Zitronensaft abschmecken. In zwei Schalen verteilen und mit den gerösteten Kokoschips und dem Koriandergrün bestreut servieren. Guten Appetit!

Varianten

Es muss nicht ausschließlich Kürbis sein: Sie können gerne auch geschälte und gewürfelte bzw. in Scheiben geschnittene Süßkartoffeln oder Karotten untermischen, wenn Sie da welche übrig haben.

Für eine nicht-vegane Variante  lassen Sie die Kokosmilch weg, fügen Sie etwas mehr Gemüsebrühe hinzu und mischen vor dem Pürieren übrige Sahne, Schmand, Crème fraîche o. Ä unter.

Wer kein Koriandergrün hat oder mag, nimmt Frühlingszwiebelgrün (s.o.), Petersilie, Zitronenmelisse oder Basilikum.

Welche Lebensmittelreste werden gerettet?

Rezept

2 Personen 15 Minuten 20 Minuten Anfänger Druckvorlage
  • 1 kleiner Hokkaido-Kürbis (ca. 500 g)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 walnussgroßes Stück frischer Ingwer
  • 1/2 - 1 große rote Chilischote
  • 2 EL Öl
  • 200 ml Kokosmilch
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 30 g Kokoschips
  • 2-3 Zweige Koriandergrün
  • Salz
  • 2-3 TL Limetten- oder Zitronensaft
  1. Den Kürbis gründlich waschen, halbieren und die Kerne und Fasern herauskratzen. Die Kürbishälften samt Schale würfeln.
  2. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken. Die Chili längs aufschneiden, die Samen entfernen und die Hälften fein schneiden.
  3. Das Öl in einem Topf erhitzen und Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Chili darin bei mittlerer Hitze anbraten. Den Kürbis dazugeben und kurz mitbraten. Mit Kokosmilch und Gemüsebrühe ablöschen, aufkochen und zugedeckt ca. 15 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis ganz weich ist.
  4. Inzwischen die Kokoschips in einem Pfännchen bei schwacher Hitze goldbraun rösten. Das Koriandergrün waschen, trocken schütteln und die Blätter abzupfen.
  5. Die Suppe mit dem Stabmixer fein pürieren und mit Salz und Limetten- oder Zitronensaft abschmecken. In zwei Schalen verteilen und mit gerösteten Kokoschips und Koriandergrün bestreut servieren. Guten Appetit!

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